DV AS: Unser Netzwerk wächst

Der Unterverband Administration und Services (AS) trifft sich im Hotel Olten zur halbjährlichen Delegiertenversammlung. DV-Präsident Patrick Bellon leitet die Versammlung am 21. Mai.
Im Sommer 2025 hat Andreas Lüdin das Präsidium des AS übernommen. «Wir sind sehr zufrieden mit deiner Arbeit als Präsident», hält Patrick Bellon fest. Der AS konnte in den letzten Monaten wieder viele neue Mitglieder gewinnen. Die Digitalisierung der Gewerkschaftsarbeit, ein Schwerpunktthema des neuen Präsidenten, schreitet voran. Im März wurde zum ersten Mal eine Sektionsversammlung als Pilotprojekt «hybrid» übertragen. Dies jedoch nur für auserwählte Mitglieder. Die Qualität war einwandfrei und kann so künftig umgesetzt werden. Ebenfalls zum ersten Mal gibt es dieses Jahr den Jahresbericht nur in digitaler Form.
«Im Moment arbeiten wir daran, unser Netzwerk an Vertrauensleuten auszubauen. Es ist enorm wichtig, dass wir überall vor Ort sichtbar sind, und Ansprechpersonen für gewerkschaftliche Angelegenheiten haben. Wir sind froh, über jede Person, die interessiert ist und sich bei mir meldet», sagt Andreas Lüdin.

«Dank unserer Präsenz in der Fläche, haben wir erfolgreich neue Kolleginnen und Kollegen von einer SEV-Mitgliedschaft überzeugt», bestätigt Andrea Pace, verantwortlich für die Mitgliedergewinnung beim AS. Dass der AS erfolgreich ist, zeigt auch die Jahresrechnung, die von Viviane Mumenthaler präsentiert wird. Statt dem budgetierten Defizit schrieb der AS 2025 einen kleinen Gewinn. Die Rechnung wird einstimmig gutgeheissen.

Es gibt auch einzelne Veränderungen im AS. Lana Klauenbösch vertritt den AS neu in der Jugendkommission. Für den SEV-Vorstand wird ein neues Ersatzmitglied gewählt. Marie-Jo Juillet, Präsidentin des AS West, übernimmt diese Funktion von Mani Schafer, der in Pension geht. Sie wird einstimmig gewählt.

Auch regional lief bei den AS-Sektionen einiges. Im AS Bern hat Mani Schafer einen Nachfolger als Sektionspräsidenten gefunden: Hanspeter Roos. Auch in anderen Sektionen gibt es neue engagierte Mitglieder in den Vorständen. «Besonders erfreulich ist, dass es bei uns mehr Junge gibt, die sich engagieren wollen», erzählt Marie-Jo Juillet.

Die Herausforderungen sind gross. Verschiedene Projekte der SBB fordern die Gewerkschaft und insbesondere den AS, kritisch hinzuschauen und allenfalls einzugreifen. Belastend für den AS ist auch der geplante Abbau bei SBB Cargo. Umso wichtiger ist es, dass der AS im Moment sehr gut aufgestellt ist.
Michael Spahr
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